Skip to main content

Glanz und Glamour oder doch alles nur Show? Das Pfingstlager 2 der Wolfsstufe

Mit Karsten und Lulu trafen wir uns am Samstagmorgen, um an einer Gala des berühmten Promi teilzunehmen. Blöd nur, dass weder Karsten noch Lulu den Weg dorthin kannten. Glücklicherweise trafen wir prompt auch den Promi welcher mit einem Trott von Securitas und einer Fotografin durch den Bahnhof schritt.

Wir folgten ihr also heimlich bis zu ihrem Zuhause und erklärten uns als ihre grössten Fans. Sie zögerte zwar zuerst, liess uns dann aber doch an ihrer Gala teilnehmen; vorausgesetzt, dass wir ihr bei den Vorbereitungen helfen. Sie führte uns durchs Haus und zeigte uns ihre Galerie in der allerdings nur ein Bild hing. Das Bild kam uns äusserst seltsam vor, es war voll mit lauter ulkigen Figuren. Sie warnte uns davor es ja nicht anzufassen, es sei ja so wertvoll.

Am Nachmittag lernten wir vom Securitas noch einiges zum Thema Sicherheit und erster Hilfe. Und als wir uns nach dem Znacht schon bettfertig machen wollten, ging plötzlich ein schrillender Alarm aus dem Atelier los. Jemand hat das Bild zerrissen! Und es kam noch schlimmer: Die Figuren welche auf dem Bild zu sehen waren, sind verschwunden. Der Promi beichtete uns, dass sie die Fähigkeit hat, alles was sie malt echt werden zu lassen. Durch das Bild konnte sie ihre gemalten Figuren im Rahmen halten.

Wir beschlossen also, uns in den dunkeln Wald zu begeben und in zwei Gruppen aufzuteilen. Die erste Gruppe suchte die Verbrecher, während die zweite Gruppe versuchte, alle ausgebrochenen Figuren zu finden und einen Weg zu entdecken, sie wieder zurück ins Bild zu bringen.
Nachdem wir schon eine Figur finden und überzeugen konnten, mit uns mitzukommen, brachte der Promi den Vorschlag uns nochmals aufzuteilen, um den Figuren ja keinen Schreck einzujagen. Aber Ohje, der Promi war in Wirklichkeit die Hexe aus dem Bild, welche ihre Gestalt wandeln kann. Nun hatte sie eine kleine Gruppe noch namenloser Wölfe entführt, und in ihrem Geheimversteck dazu gebracht, einen Froschfluchtrank für sie zu brauen.
Der andere Teil der Gruppe zog weiter und stiess auf eine gute Fee, welche bereit war uns zu helfen, wenn wir ihre kaputten Flügel reparieren würden. Gesagt getan und so gab sie uns ein Spray welches die Figuren zurück ins Bild zaubern würde und ein Bonbon, dass Flüche aufheben kann.

Die andere Gruppe, welche die Verbrecher suchte, verwickelte sich in die Feden einer Mafia angeführt von Orin, der sich erst nach geraumer Zeit als Schuft herausstellte. Zum Glück konnten wir ihn überwältigen und waren nun Bereit die von der Hexe entführten Namenlosen zu befreien. Nachdem uns dies erfolgreich gelang, spickten wir das fluchaufhebende Bonbon in den Froschfluchtrank und gaben den Namenlosen nach einem Schluck des besagten Trankes ihren Pfadinamen. Nun mussten nur noch die Figuren mit dem Zauberspray besprüht werden und alles war wieder beim Alten.

Orin auf frischer Tat ertappt.
Das ominöse Bild

Am nächsten Tag war zugleich auch der grosse Gala-Abend. Im äusserst glamourös dekorierten Saal wurden uns drei Gänge von Butlern serviert: Gazpacho, Pizza und zum Dessert, Glace. Nach dem Essen konnten wir uns an verschiedenen Stellen amüsieren; sei es im Hairsaloon, dem Casino oder im Fotoshooting beim Fotografen. Aber wo war der Fotograf denn nur? Plötzlich hörten wir einen Schrei und sahen wie der Fotograf von zwei Gestalten entführt wurde…


Am nächsten Morgen verbesserten wir unsere Outdoortechniken und konnten uns so auf einer Karte orientieren, welche uns direkt zur Fotografin führte, welche im Wald an einen Baum gefesselt wurde. Sie erklärte uns, dass sie der Promi selbst entführt hat, weil er Angst hatte, dass sie von anderen als Fotografin abgeworben werden würde. Mit einem ausgeklügelten Plan fingen wir den Promi ein und sperrten ihn in sein eigenes Haus. Und die Moral von der Geschicht? Geliebte Menschen entführt man nicht.

Weitere Fotos findest du in der Galerie.

“Mayday, Mayday: Wir sind abgestürzt!” Das Pfingstlager der Wolfstufe 2022

Wir konnten unser Glück kaum fassen, als wir einen Brief von Tom Mai erhielten, in dem er schrieb, sich auf der Bi-Pi-Insel zu befinden. Dort habe er einen antiken Unterschlupf des berühmten Pfadigründers Robert Baden-Powell gefunden und er lade uns herzlich zur Besichtigung der Insel ein. So machten wir uns mit über 50 Wölflis und einigen ulkigen Figuren; wie der Stewardess, dem Tourist, dem Influencer oder der Putzfrau Tanja auf den Weg. Doch als wir in unserem “Flugzug” sassen, kam eine verheerende Durchsage des Piloten: “Wir stürzen ab!”

Irgendwo im nirgendwo gestrandet, machten wir uns auf den Weg, um unser Lager in der Wildnis und nicht wie geplant auf der Bi-Pi-Insel mit Tom Mai aufzuschlagen. Nach einer guten Stunde angekommen, erkundeten wir das Gebiet. Müde von der langen Reise gingen wir frühzeitig schlafen, nachdem die Stewardess versuchte, SOS in Form von Rauchzeichen abzusetzen.

Am nächsten Morgen entdeckten wir einen Brief, den uns Tom Mai geschickt hat. Er sah unsere Rauchzeichen und wollte uns treffen! Da wir uns mit Karten aber nicht auskannten, mussten wir zuerst lernen, wie diese aufgebaut sind. Von Kompassen bis zur Himmelsrichtung; nachher waren wir Experten in der Kartenkunde und konnten so den Treffpunkt finden. Dort angekommen fanden wir nur einen blutverschmierten Brief, der uns in unleserlicher Schrift etwas zu sagen versuchte. Wir gingen davon aus, dass Tom Mai von einem Raubtier angegriffen wurde und flüchteten zurück in unser Lager. Immer wieder hörten wir seltsame Geräusche und sahen merkwürdige Spuren.

Um uns von dem ganzen Stress zu entlasten, genossen wir einen Wellnessabend mit Gesichtsmasken, Hörgeschichten, Massagen und vielen weiteren entspannenden Posten. Ums Lagerfeuer verteilt sangen wir viele Pfadilieder und spielten ausgelassen, während der letzte Abend hinüberging. Aber plötzlich kam unser geliebter Mitleiter Omni, mit einem Giftpfeil in der Brust angerannt. Wir ahnten nichts Gutes. Am Ende des Pfeiles war eine Nachricht angebracht; die Bewohner des Waldes hielten Tom Mai gefangen! Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die erste Gruppe musste das Kriegsbeil, welches im Wald versteckt gehalten wurde, ausgraben. Die zweite Gruppe wollte die Sprache des Volkes lernen, um mit ihnen zu kommunizieren. Da der Kondukteur sein Lexikon auf der Hinreise verlor, musste die zweite Gruppe dieses im örtlichen Fundbüro stehlen.

Am Ende ging doch noch alles gut: Wir konnten Tom Mai befreien und Frieden mit dem Volk schließen. Einige bisher namenlose Kinder bekamen sogleich auch noch waschechte wildnisbewohnermäßige Namen.

Am nächsten Morgen konnte uns Tom Mai endlich die Schätze und Artefakte der Bi-Pi-Insel zeigen. Wir beschlossen, die Sachen in einem Museum abzugeben. Als Dankeschön erhielten wir vom Historiker einen großen Finderlohn, mit dem wir unsere Heimreise finanzierten.

Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.