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Glanz und Glamour oder doch alles nur Show? Das Pfingstlager 2 der Wolfsstufe

Mit Karsten und Lulu trafen wir uns am Samstagmorgen, um an einer Gala des berühmten Promi teilzunehmen. Blöd nur, dass weder Karsten noch Lulu den Weg dorthin kannten. Glücklicherweise trafen wir prompt auch den Promi welcher mit einem Trott von Securitas und einer Fotografin durch den Bahnhof schritt.

Wir folgten ihr also heimlich bis zu ihrem Zuhause und erklärten uns als ihre grössten Fans. Sie zögerte zwar zuerst, liess uns dann aber doch an ihrer Gala teilnehmen; vorausgesetzt, dass wir ihr bei den Vorbereitungen helfen. Sie führte uns durchs Haus und zeigte uns ihre Galerie in der allerdings nur ein Bild hing. Das Bild kam uns äusserst seltsam vor, es war voll mit lauter ulkigen Figuren. Sie warnte uns davor es ja nicht anzufassen, es sei ja so wertvoll.

Am Nachmittag lernten wir vom Securitas noch einiges zum Thema Sicherheit und erster Hilfe. Und als wir uns nach dem Znacht schon bettfertig machen wollten, ging plötzlich ein schrillender Alarm aus dem Atelier los. Jemand hat das Bild zerrissen! Und es kam noch schlimmer: Die Figuren welche auf dem Bild zu sehen waren, sind verschwunden. Der Promi beichtete uns, dass sie die Fähigkeit hat, alles was sie malt echt werden zu lassen. Durch das Bild konnte sie ihre gemalten Figuren im Rahmen halten.

Wir beschlossen also, uns in den dunkeln Wald zu begeben und in zwei Gruppen aufzuteilen. Die erste Gruppe suchte die Verbrecher, während die zweite Gruppe versuchte, alle ausgebrochenen Figuren zu finden und einen Weg zu entdecken, sie wieder zurück ins Bild zu bringen.
Nachdem wir schon eine Figur finden und überzeugen konnten, mit uns mitzukommen, brachte der Promi den Vorschlag uns nochmals aufzuteilen, um den Figuren ja keinen Schreck einzujagen. Aber Ohje, der Promi war in Wirklichkeit die Hexe aus dem Bild, welche ihre Gestalt wandeln kann. Nun hatte sie eine kleine Gruppe noch namenloser Wölfe entführt, und in ihrem Geheimversteck dazu gebracht, einen Froschfluchtrank für sie zu brauen.
Der andere Teil der Gruppe zog weiter und stiess auf eine gute Fee, welche bereit war uns zu helfen, wenn wir ihre kaputten Flügel reparieren würden. Gesagt getan und so gab sie uns ein Spray welches die Figuren zurück ins Bild zaubern würde und ein Bonbon, dass Flüche aufheben kann.

Die andere Gruppe, welche die Verbrecher suchte, verwickelte sich in die Feden einer Mafia angeführt von Orin, der sich erst nach geraumer Zeit als Schuft herausstellte. Zum Glück konnten wir ihn überwältigen und waren nun Bereit die von der Hexe entführten Namenlosen zu befreien. Nachdem uns dies erfolgreich gelang, spickten wir das fluchaufhebende Bonbon in den Froschfluchtrank und gaben den Namenlosen nach einem Schluck des besagten Trankes ihren Pfadinamen. Nun mussten nur noch die Figuren mit dem Zauberspray besprüht werden und alles war wieder beim Alten.

Orin auf frischer Tat ertappt.
Das ominöse Bild

Am nächsten Tag war zugleich auch der grosse Gala-Abend. Im äusserst glamourös dekorierten Saal wurden uns drei Gänge von Butlern serviert: Gazpacho, Pizza und zum Dessert, Glace. Nach dem Essen konnten wir uns an verschiedenen Stellen amüsieren; sei es im Hairsaloon, dem Casino oder im Fotoshooting beim Fotografen. Aber wo war der Fotograf denn nur? Plötzlich hörten wir einen Schrei und sahen wie der Fotograf von zwei Gestalten entführt wurde…


Am nächsten Morgen verbesserten wir unsere Outdoortechniken und konnten uns so auf einer Karte orientieren, welche uns direkt zur Fotografin führte, welche im Wald an einen Baum gefesselt wurde. Sie erklärte uns, dass sie der Promi selbst entführt hat, weil er Angst hatte, dass sie von anderen als Fotografin abgeworben werden würde. Mit einem ausgeklügelten Plan fingen wir den Promi ein und sperrten ihn in sein eigenes Haus. Und die Moral von der Geschicht? Geliebte Menschen entführt man nicht.

Weitere Fotos findest du in der Galerie.

Schnuppertag 14.03.2026 – Alle Infos rund um den Schnuppertag bei der Pfadi Adler Aarau

Das Abenteuer ruft und du möchtest auch einmal Pfadiluft schnuppern? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir bieten wöchentliches Programm für Kinder und Jugendliche in allen Alterkategorien an.
Diese Altersstufen werden wie folgt aufgeteilt:

Die Stufen werden untereinander nochmals in Meuten (Wolfsstufe) und Stämme (Pfadistufe) unterteilt. Jede Meute und jeder Stamm machen seperat voneinander verschiedene Aktivitäten mit ihren Gruppen. Die Aktivitäten finden meist am Samstag um 14.00 Uhr in unserem Pfadiheim statt.

Du wohnst in Küttigen und befindest dich im Wolfsstufenalter? Dann findet deine Aktivität bei der küttiger Meute Ikki beim Alten Gemeindehaus an der Staffeleggstrasse 1 in Küttigen statt. Dieses Angebot wird extra für die küttiger Kinder gemacht, damit diese nicht so einen weiten Weg zum Aarauer Pfadiheim zurücklegen müssen.

Die Infos zu den Aktivitäten (Uhrzeit/Standort/Mitnehmen etc.) findet ihr immer auf dieser Website unter “Anschlagsbrett” > “die jeweilige Meute/Stamm” und werden jede Woche bis spätestens Mittwochabend hochgeladen. Für den Schnuppertag spielt es keine Rolle, welche Meute/Stamm ihr auswählt, solange ihr die richtige Altersstufe beachtet. Gerne können wir auch vor Ort noch umteilen, wenn sich ein Gspänli in einer anderen Gruppe befindet.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch an mich per cassairo(at)adleraarau.ch wenden.

Euses bescht, zämme wiiter und allzeit bereit,

Cassairo

Leitendenweekend 2025

Auch dieses Jahr hat sich das Leitungsteam ein Wochenende Zeit genommen, um das kommende Pfadijahr zu planen. Dazu gehören nicht nur die Daten für alle Lager und Spezialaktivitäten der verschiedenen Stufen oder der Abteilung gesamt, sondern auch Administratives, wie die Abgabe der Kassen oder Schwerpunkte, welche wir im nächsten Jahr setzen wollen. Für die Wolfsstufe lauten die vorgenommenen Schwerpunkte zum Beispiel wie folgt:

  • Mehr Stufenaktivitäten
  • Austausch zwischen den Meuten (besonders mit der Meute Ikki)
  • Jede Meute macht mind. ein Spez-Ex
  • Möglichst vielfältiges Programm (nicht 5 Kochaktivitäten pro QP)

Fleissig waren wir also allemal, doch der Spass darf trotzdem nicht zu kurz kommen. Schliesslich waren wir für das Wochenende auf einem Kreuzfahrtschiff eingeladen. Wären da nur nicht die AGBs welche wir dringend durchlesen hätten sollen. So war zwar die Abfahrt gratis, jedoch wurden uns von da an 500Fr. stündlich verrechnet und wer nicht zahlen kann, muss sogar seine Organe spenden! Willi der Reporter hat dies natürlich sofort durchschaut und in einem perfiden Plan den Mitarbeitenden auf dem Schiff einen Vergessenstrank ausgehändigt, welcher sie den Vertrag vergessen liess. Phu nochmals glück gehabt.

Wir sind unheimlich stolz ein so tolles, engagiertes Leitungsteam zu haben, welches sich jede Woche drum bemüht, den Kindern und Jugendlichen eine schöne Zeit zu bereiten. M-E-R-C-I für euren freiwilligen Einsatz und die unzähligen Stunden ehrenamtliche Arbeit, die ihr jedes Jahr investiert!

AA steht für Adler Aarau

Das HeLa 2025 – Geschrieben im Spez-Ex von den Wölflireportern

Vor dem HeLa erhielten wir einen geheimen Hexenbrief von der Schulleiterin Frau Goldzahn. Sie lud uns zur Hexenschule «Rabenfels» ein, um dort eine Hexenausbildung zu starten. Wir trafen uns am Samstagmorgen, 27.09.2025, viel zu früh am Bahnhof in Aarau. Mit dem Zug reisten wir zur Hexenschule «Rabenfels» in Unterschächen, im Kanton Uri. Dort erwarteten uns die Vertrauensschüler Wanda Wirbelwind, Elvira Mondschatten und Fidibus Glimmerzahn. Die Schulleiterin Frau Goldzahn begrüsste uns mit einer spannenden Rede. Unsere ersten Stunden hatten wir bei der Pflanzenlehrerin Frau Thymia Wurzelkind, bei der Geschichtslehrerin Historia, bei der Zaubertranklehrerin Reagenza, bei der Feuerlehrerin Flamba und beim Hausmeister Herr Putz. Am Nachmittag teilte uns der sprechende Hut in acht Hexenstämme ein. Zum ersten Znacht genossen wir ein 5-Gänge Menu mit Spinneneiern, Zentaurgaggi, Rabendurchfall, Einhornkotze und zermantschter Feuersalamander mit Blutsauce.

Am nächsten Morgen hielt die Schulleiterin Frau Goldzahn zum ersten offiziellen Schultag eine Rede. Dann durften wir uns für ein Spez-Ex entscheiden. Wir, die Gruppe «Reporter» schreiben in unserer Spez-Ex-Stunde diesen Bericht. Am Nachmittag fand der Hexenbesenwettkampf statt. Danach durften wir selbst unser Znacht kochen. Nach dem Znacht fand die regionale Walpurgisnacht statt, bei der wir getanzt und gesungen haben.

Am Montagmorgen trafen wir uns im Schulzimmer für die Geschichtsstunde, doch oh Schreck, Frau Historia lag als Kobold am Boden. Nachdem wir sie eingefangen haben, brachten wir sie zur Pflegerin Santa ins Hexenspital. Santa war ratlos und bildete uns zu Sanitäterinnen aus. Doch leider konnten wir Historia auch nicht helfen. Nach all dem Stress entspannten wir uns beim Wellnessblock. Am Abend spielten wir «Among Us» in echt.

Auch Herr Putz hatte Pech und wurde am Dienstagmorgen in einen Kobold verwandelt. Er übergab uns ein altes Buch mit einem Brief von einer alten weisen Hexe, Siglinde. Im Brief stand, dass die Schule Rabenfells von einem Kristall beschützt wird und dass Siglinde beim Stäublifall wohnt. Sofort machten wir uns auf den Weg zum Stäublifall. Allerdings fanden Fidibus Glimmerzahn und Elvira Mondschatten nur Siglindes Grab, denn sie war vor 50 Jahren gestorben. Glücklicherweise lag daneben eine Zeitmaschine, mit welcher wir 60 Jahre in die Vergangenheit reisten. Fidibus stieg rückwärts in die Zeitmaschine und blieb in der Zeit stecken. In der Vergangenheit fanden wir Siglinde, welche uns erzählte, dass man den Kristall alle 50 Jahre mit einem Zaubertrank übergiessen muss, damit er seinen Schutz behält.

Am nächsten Tag gingen wir zur Zaubertranklehrerin Reagenza und baten sie um Hilfe. Doch Reagenza lachte uns nur aus und sagte, ihrer Familie gehörte einst die Hexenschule «Rabenfels». Sie wollte Schulleiterin der Hexenschule werden und wollte uns den Zaubertrank nicht verraten und noch mehr Lehrpersonen in Kobolde verwandeln. Um uns vor ihr zu schützen, schnitzten wir Zauberstäbe mit dem Zauberstabmeister Wigant Zauberwald. Als wir den Zauberstab mit einem Spruch aktivierten, hetzte sich der tollpatschige Fidibus Glimmerzahn seinen Zauberstab auf sich selbst. Am Abend machten wir einen Singsong und plötzlich kam die verletzte Schulleiterin Frau Goldzahn auf uns zu. Sie wurde mit einem bösen Fluch von der Zaubertranklehrerin Reagenza attackiert. Die Nachtaktivität ging los! Die Ängstlichen holten beim Hausdrachen Fauchi das Wahrheitsserum. Die Mutigen suchten Reagenza, fanden aber nur ihren Onkel mit seiner Gang. Wir stiessen auf ein Lagerfeuer und wurden von Menschenfressern entführt. Die dritte Gruppe suchte nach dem Rezept des Kristall-Zaubertranks. Am Schluss konnten wir Reagenza überführen und sechs Wölfli taufen.

Durch das Wahrheitsserum war Reagenza am nächsten Morgen dazu gezwungen, uns den Zaubertrank zu verraten. Bei Thymia sammelten wir die benötigten Zutaten für den Trank. Über einem Feuer brauten wir den Trank und gingen dann in den geheimen Kerker, wo sich der Kristall befand. Diesen übergossen wir mit dem Schutztrank. Die Schule hatte ihren Schutz zurück und Historia und Herr Putz wurden wieder zurückverwandelt. Danach fand das grosse Stammturnier statt und wir durften den Bunten Abend planen. Nun freuen wir uns auf den letzten Abend und auf die Rückreise.

Mit vielen Highlights und einer grossartigen Rettung der Hexenschule «Rabenfels» kehren wir glücklich wieder zurück. Unsere Hexenausbildung haben wir mit vielen spannenden Abenteuern abgeschlossen!

Autor*innen: Bora, Ovena, Pastrel, Quasli, Tarzan, Gecko, Garfield und Fragola

“Füürio de Bach brönnt” – Bachfischet 2025

Unser Pfadiheim ganz oben, das Abteilungshuhn Baschi und viele weitere Lampions – Das war der Bachfischet aus Pfadi Adler Aarau Perspektive 🔥🐔🦅


Mit viel Blut, Schweiss und Tränen begann das Organisationskommitee die Planung der Lampions bereits im Januar! Erste Ideen wurden ausformuliert, skizziert und schliesslich in intensiver Handarbeit zum Leben erweckt. Allein Rambo, der Teil des OKs war, investierte ca. 230 Stunden in das Projekt. Das Ergebnis waren nicht weniger als kleine und grosse Lampions, welche furios durch die aarauer Strassen gezogen wurden. Die Highlights: Ein Modell unseres Pfadiheims in exakten Massstäben nachgebaut, welches an dutzenden Ballönen durch die Gassen schwebte, das Abteilungshuhn und Kultmaskottchen “Baschi”, der grosse Holzadler, welcher uns auch schon die letzten Jahre begleitete. Dazu kamen noch viele kleinere Lampions mit Lilien und Knopfmotiven sowie Kistenlampions mit weiteren Pfadiobjekten abgebildet.

Mit Volldampf nach Bad Ragaz – Das Schlittelwochenende 2025 der Wolfsstufe

Nachdem wir ein goldenes Ticket für den allerechten Polarexpress gewannen, machten wir uns am frühen Samstagmorgen mit dem Schaffner auf den Weg zur grössten Reise unseres Lebens. Doch niemand konnte damit rechnen, dass der Polarexpress in Bad Ragaz zum Stillstand kommen sollte und der Zug beschädigt war. Wir mussten also verschiedene Ersatzteile für den Lokführer besorgen. Diese erhielten wir von den Mounteens, einer Bande von schlittelfreudigen Wesen auf dem Flumserberg. Mit jeder Abfahrt konnten wir neue elementare Teile erspielen, wie zum Beispiel die Kesselrohrflanschdichtung oder das Traumpartikelstaubfängergerät.

Am Abend fragten uns die Geister, warum der Zug nicht weiterfahre, wo sie doch so dringend zum Totenfest am Nordpol sein müssten. Wir erklärten ihnen die Situation und um sie zu besänftigen feierten wir ihr Fest einfach in Bad Ragaz mit verschiedenen Spieleposten und noch mehr.

Am letzten Tag war zwar der Polarexpress repariert, doch die Zeit reichte uns nicht mehr, um bis zum Nordpol zu gelangen. Also machten wir uns niedergeschlagen, dafür mit fröhlichen Erinnerungen auf den Weg nach Hause.

Das Planungsweekend 2024

Der Morgen war kühl, die Köpfe schwer und alle kamen verschlafen im Pfadiheim an. Nur die Abteilungsleitung, bestehend aus Plektrum und Fragola, war hellwach und bereit, ihre Leitenden perfekt auf das kommende Jahr vorzubereiten. Doch bevor irgendwelche Vorbereitungen getroffen werden konnten, wurde eine Schweigeminute für einen treuen Freund eingelegt. Es war der Jahrestag, an dem Baschi, unser Abteilungshuhn, verschwunden war. Niemand konnte ihn damals finden und so wurde das Schlimmste vermutet: nämlich, dass er in einer Küchenkiste vom SoLa 2017 vergammelt war. So trafen wir uns an diesem Wochenende nicht nur, um das Pfadijahr zu planen, sondern auch, um uns von Baschi zu verabschieden.

Trauerkarte

Zu den administrativen Programmpunkten dieses Planungsweekends gehörten unter anderem folgende Dinge:

  • Festlegung & Einteilung OK’s aller Abteilungs-und Stufenanlässe für das Jahr 2025 (siehe Agenda)
  • Jahresabrechnung aller Stufenkassen
  • Ämtli-Neuverteilung und Erstellung eines Ämtlikonzepts
  • Spezifische Stufenteile
  • Leitendengespräche – Ausblick, Rückblick, Feedback
  • Besprechung des Sicherheits- und Schutzkonzepts unserer Abteilung
  • Planung für die Umgestaltung der Küngstein-Stammbude
  • Geschenk des Elternrats: ein Klebeband mit Adlerlogo und Abschriftzug

Neben diesen zum Teil anstrengenden, aber wichtigen organisatorischen Dingen gab es aber auch viele spassige Highlights. So konnten die Leitenden in einem Atelier ihre persönliche Kleidung mit dem alten und neuen Adlerlogo im Siebdruckverfahren verschönern. Oder das Roverversprechen, das die Leitenden am Samstagabend ablegten, indem sie zu zweit im Mondschein durch den Wald liefen und dabei über verschiedene tiefgründige Themen sprachen. Zuvor musste man, um das Abzeichen zu bekommen, sein eigenes Versprechen auf ein Pergament schreiben. Dieses wurde dann im Feuer verbrannt. Bei dieser Zeremonie sollte auch Baschi im Wald begraben werden. Doch, oh Schreck – der Sarg war leer und stattdessen mit einer Postkarte von Baschi gefüllt. Er grüsste uns aus Honolulu, wo er in den letzten Jahren seine Ferien genoss. Baschi würde rechtzeitig zum Planungswochenende zurück sein. So war es dann auch, Baschi kam tatsächlich nach Hause und erwartete uns im “Näscht”. Und bei all den Feierlichkeiten wurde unsere Leiterin Jaël auf den Namen Akela getauft. Welch Fest!

Ein riesiges M-E-R-C-I an unsere Abteilungsleitung Fragola und Plektrum für das Planen und Dürchführen dieses Weekends!

Schaukelnde Abenteuer in luftigen Höhen: Vom Biber zum Wolf, vom Pfadi zum Pio – Die Übereschauklete 2024

Schon früh begannen die Leitenden mit dem Aufbau verschiedener Pionierkonstruktionen, denn am Samstag, dem 19.Oktober sollten alle Kinder und Jugendlichen unserer Abteilung, die ein gewisses Alter erreicht haben, in ihre neue Stufe “rübergeschauklet” werden. In der Biberstufe wurden die Kinder mit einer Slackline zur Wolfsstufe geführt. Die Wolfsstufe bereitete eine grössere Konstruktion vor – eine Seilbahn vom Steinbruch hinab zur Wiese gen Schachen, für die Kinder, die in die Pfadistufe geschaukelt werden. Und die Piostufe erreichte noch luftigere Höhen, indem sie ihre ehemaligen Pfadis von der Stadtmauer abseilten.

So wurden die verschiedenen Konstruktionen gemäss der Expertise von unseren Pionierexperten aufgestellt und getestet. Nachdem sie freigegeben wurden, konnten die Übereschauklete stattfinden. Nach emotionalen Verabschiedungen wurden die Kinder und Jugendlichen mit einem lachenden und tränenden Auge in ihre neue Stufe entlassen. Am neuen Ort angekommen, wurde gespielt und sich kennengelernt. Ein voller Erfolg.

Finanzhaie, Datenkraken und weitere Kuriositäten des Meeres – das war das Pfila der Wolfstufe 2024

Alles begann am frühen Samstagmorgen vor dem Bahnhof in Aarau. 57 motivierte Wölfli und 14 noch motiviertere Leitende machten sich auf nach Adelboden zu “Nemos” Heimat, der berühmte Fisch stammt nämlich aus dieser Region. Ebendieser bat uns in einem Brief um Hilfe seinen verschwundenen Sohn Memo zu finden. Der kleine Racker verschwand spurlos im (Daten)Meer.

Angekommen angeschwommen könnte man denken. Doch Nemo kam nicht, er hat sich nämlich selbst auf die Suche nach Memo gemacht. So verbrachten wir also den Rest des Tages damit, unser eigenes Essen zu kochen (Gemüse und Kartoffelsalat), wobei der Prozess von einem kurzen, aber intensivem Hagelschauer unterbrochen wurde.

Der nächste Tag war von drei grossen Aktivitäten geprägt. Dem Geländegame am Morgen, der Wanderung am Nachmittag und der hochantizpierten Nachtaktivität, welche immer eine hohe Erwartungshaltung mit sich bringt.

Wir gingen am Morgen also mit dem Sandbankdirektor zum Lehrer Hr. Pulpo Seetanger. Er weiss viel über das Datenmeer, und wenn wir ihm genügend Geld bringen würden, könnte er uns Kartenstücke geben, die uns an ein Versteck mit weiteren Hinweisen zu Memos Aufenthaltsort führten.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass der Tintenfisch Seetanger der Datenkrake und somit auch der Entführer Memos ist. Am Ende des Geländegames erhielten wir also eine Karte für unsere Bemühungen. Diese verfolgten wir am Nachmittag in einer Wanderung weiter, die uns zu einem Yeti bei den Engstligenfällen führte. Den Yeti mussten wir mit einer Pfeife herbeilocken, schliesslich war er ein Whistleblower. Von ihm erfuhren wir dann, dass die Datenkrake der Entführer Memos ist. Wie wir die Krake aufspüren, war aber noch unklar.

Etwas ausgeruht und vom Abendessen gestärkt kam plötzlich eine wichtige Nachricht über eine Flaschenpost angeschwemmt. Darauf waren Abdrücke einer Krake zu sehen. Memo befand sich seit Tagen in Gefangenschaft und es wird uns eines der drei verbotenen Korallenriffe beschrieben. Wir wussten jedoch nicht, wo sich diese befinden. Zum Glück konnte unser Bordkartograf (Finanzhai) sogleich weiterhelfen. Von ihm erlangten wir nach einigem Hin und Her und vergessenen Passwörtern die Karte für die verbotenen Korallenriffe. Wir unterteilten uns in drei Gruppen, jede ging in eines der Korallenriffe.

Die erste Gruppe stiess auf Zitteraale, welche geschockt von der Datenkrake hörten. Sie befänden sich im falschen Korallenriff und mussten umkehren.

Die zweite Gruppe stosste nach einem langen Weg aus Kerzen auf eine dunkle Gestalt. Kurz bevor sie diese erreichten, fiel ein Fischernetz auf sie herab, aus dem sie sich zuerst befreien mussten. Auf beiden Seiten des Weges erschienen neue Lichter, sogenannte Anglerfische mit Lampen vor dem Maul. Zum Glück konnten sie aus einem der Fische den Standort der Datenkrake herauskitzeln.

Auch die dritte Gruppe begab sich tiefer in das Korallenriff. Nachdem sie jede Spur von Nemo verloren, klingelt plötzlich ein altes Drehscheibentelefon in der Nacht. Die Wölfli entdeckten es am Boden und nahmen den Hörer ab: (Böses Husten…. Stille, in Turgauerdeutsch: “Hallo zemme, i bins de bösi Tuogauo, hani eu veoschreckt?”). Der böse Thurgauer wusste, wo sich Memo befindet, sagte dies aber nur im Gegenzug zu über das Telefon gelöste Aufgaben. Unglücklicherweise wurden bei diesem Prozess einige namenlose Wölfli von Helfern der Datenkrake entführt. Diese sollten später allerdings von den anderen Wöfli wieder befreit werden. Mit dem Netz der zweiten Gruppe konnte die Datenkrake am herausgefundenen Standort überwältigt werden und zur Feier des Tages erhielten all die gefangenen noch namenlosen Wölfli einen Pfadinamen.

Der letzte Tag war dann geprägt von Aufräumarbeiten bis zur Abreise von dem wunderschönen Lagerplatz bei Adelboden.

Weitere Fotos finden Sie unter Galerie: “Pfila der Wolfstufe 2024”.

Heimchef gesucht!

Die Abteilung Adler Aarau sucht 1-2 neue Heimchefs für den Aussenbereich


Aufgabenbereich:
o Feuerstelle reinigen
o An den Heimtagen teilnehmen (zweimal im Jahr wird das Pfadiheim vom Leitungsteam gründlich geputzt)
o Abfall entsorgen
o Umgebung Pfadiheim pflegen (Sträucher schneiden, Regenrinne entlauben, etc.)
o Brennholz bestellen
o Eingangsbereich und Treppe sauber halten


Die Arbeit wird mit 10 CHF / Stunde entlohnt

Du bist interessiert?
Dann melde dich unter pfadi(at)adleraarau.ch

Wir freuen uns auf dich!

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