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Nass, Nasser, Sommerlager 2021

Es war ein ganz besonderes Sommerlager für die Pfadistufe. Niemand hat mit den Umständen und Herausforderungen bezüglich des regnerischen und stürmischen Wetters gerechnet. Als die hochmotivierten Pfadis mit dem Car am Montag dem 06.07.2021 in Weglosen – Schwyz ankamen, waren sie begeistert von den speziellen Bauten, welche die Leiter für sie aufgestellt hatten. Eine Burg mit Festsaal, Turm und Küche, sowie ein Eingangstor zum Königreich von König Bartosch gehörten hierbei dazu.

König Bartosch begrüsste uns mit Fanfare und führte uns im Dorf herum. Dabei stellten sich die Hauslehrer:Innen vor und zeigten ihre Klassenräume, sowie ihr Fach. Jede:r Teilnehmer:In wurde anschliessend in die Nationen, zu ihren Hauslehrer:Innen eingeteilt. Je nachdem was die Pfadis interessierte, kamen sie zu Spirituelles, Übermittlung, Meteorologie, Überleben in der Natur, Kultur und Internationales oder Astronomie. Das Lager war gepackt mit Programm, daher blieb wenig Zeit zum Ausruhen. Es musste noch so einiges erledigt, und viele Sachen aufgebaut oder fertig gestellt werden. Nebst der allerersten Schulstunde in der jeweiligen Nation, wurden wir präventiv zu Mobbing aufgeklärt und ein Lagerpackt mit allgemeinen Regeln wurde aufgestellt, den jedes Pfadi unterschreiben musste.

Am Mittwoch fand das jährliche “Ankömmlings-Turnier” statt. Für die Schüler war es besonders wichtig bei diesem Turnier gut zu sein, da sie bei den Dorfbewohnern den ersten Eindruck hinterliessen und von ihnen eingestuft wurden (in schnell, klug, geschickt etc.). Am Abend kam dann der Dorfjoggel vorbei. Er war gerade auf der Durchreise und veranstaltete ein Casino, bei dem man so richtig absahnen konnte. Mit genug Geld konnte man ihn sogar bestechen, sodass er plötzlich jedes Spiel gewann.

Während den nächsten zwei Tagen befanden wir uns auf der Unternehmung und wanderten über Berge, schliefen bei Kühen oder suchten uns sonst einen Schlafplatz für die Nacht. Die Challenge war wie jedes Jahr ein Highlight. Am Abend nach der Unternehmung passierte dann das Unerwartete. Die Leitenden waren gerade dran ein BiPi Feuer vorzubereiten, denn sie wollten mit den Pfadis ein Pfadiversprechen durchführen. Doch plötzlich fing der massive Regen, mit dem wir in den letzten Tagen mehrmals auskommen mussten, wieder an. Ein Blitz schlug ganz in der Nähe ein. Nicht unverständlich, wenn man hierbei Angst bekam. Direkt neben unserem Lagerplatz befand sich ein Fluss der wegen dem vielen Regen zu überlaufen drohte. Daher war es die beste Massnahme das Lager zu evakuieren und die Nacht im Parkhaus in der Nähe des Lagerplatzes zu verbringen.

Plektrum sorgt im Parkhaus für Stimmung
Pögg und Naveena lassen den Regen abwaschen

Am Sonntag war es hingegen wieder sonnig und warm. Das schöne Wetter gab uns Motivation das Lager normal und wie geplant weiterzuführen. Das 24h Game war ein Spiel, das wie es der Name verrät, 24 Stunden dauerte. In dieser Zeit mussten die Kinder ein Feuer am leben halten um den Dorfjoggel, welcher von einem bösen Hauslehrer verzaubert wurde, begnadet zu werden. Am Abend verdienten wir uns an verschiedenen Posten unser ‘Znacht’ und kochten dieses über dem Feuer. In der Nacht geschah etwas seltsames. Die Leitpfadis durften etwas länger als die anderen wachbleiben und am Feuer sitzen. Ein Leiter bat zwei von ihnen um Hilfe beim Einladen von Holz. Minuten vergingen doch sie kamen nicht zurück. Bis zu dem Lärm der Leitenden war nicht klar, dass dies der Beginn einer Nachtaktivität war.

Die Wetteraussagen für die nächsten Tage sahen nicht rosig aus und der Fluss stand kurz vor dem Überlaufen. Der Entscheid das Lager zur Sicherheit aller abzubrechen, und in Aarau weiterzuführen, fiel keinem von uns leicht. Trotzdem machten wir das Beste draus und fingen an das Lager abzubauen. Die letzten drei Tage verbrachten wir dann in Aarau und führten dort unser Programm zu Ende.

So rund wie die Willisauerringli, lief auch das Herbstlager der Wolfstufe

Bei frischem Herbstwetter machten sich die Wölfli auf nach Willisau zu Otto Oelhafens Willisauerringli Fabrik. Denn durch unsere gewonnenen Tickets für die Fabrik, durften wir Otto eine Woche lang begleiten und unterstützen. Doch nach der Ankunft schockierte uns Otto. Er erklärte uns, dass er die Fabrik kaufen wollte, aber zu wenig Geld hatte, weil sein Geschäftspartner abgesprungen ist.

Am nächsten Tag machten wir uns demnach auf die Suche nach einem neuen Geschäftspartner. Die Kandidat:innen mussten sich zuerst unseren kritischen Fragen stellen und nach einem knappen Ausschlussverfahren fanden wir den perfekten Partner. Später am Nachmittag war der Lehrlingsstift Emil Etterli sehr unzufrieden und lehnte sogar den Preis für den besten Lehrling der Welt ab. Die Ringli seien nicht umweltfreundlich genug produziert. Also lernten viel über Fairtrade, Plastik, faire Arbeitsbedingungen und optimierten diese.

Es war Montag und Herr Hug (der Besitzer der Willisauerringlifabrik) teilte uns mit, dass wir die Fabrik kaufen könnten, aber Herr Kambly ein höheres Angebot gemacht hätte. Wir mussten Kambly überzeugen, dass er die Wernlifabrik kaufen und uns den Deal nicht wegschnappen sollte. Dazu nahmen wir Ottos Spezial Gewürz und streuten es über die Wernliguetzli. Kambly war überzeugt und wollte zu unserem Glück die Wernlifabrik kaufen. Ausserdem durften wir heute mit unseren Spez-Ex anfangen.

Herr Hug wollte mit uns den Vertrag für den Kauf der Fabrik unterschreiben, doch wir stanken ungeheuerlich. Das musste sich schnellstens ändern, denn stinkende Fabrikbesitzer:innen mag niemand. Also gingen wir ins Hallenbad um wieder frisch und sauber zu werden.

Am nächsten Morgen zeigte uns Otto stolz seinen Koffer voller Geld. Wir wanderten zu der heissbegehrten Fabrik, um sie dort zu kaufen. Oh schreck! Dort angekommen bemerkte Otto, dass sein Geldkoffer leer ist. Wir mussten schnell einen Notfallplan schmieden. Also spionierten wir einige alte Fabrikarbeitende aus und entschlüsselten so das geheime Williauserringlirezept.
Im Geschäftssitz wollten wir das Rezept selbst ausprobieren, doch es wollte uns einfach nicht gelingen.

In der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag kam die Erleichterung; Otto hat herausgefunden, wer das Geld gestohlen hat. Piotr und seine fiese Bande von Gobniks hatten uns ausgeraubt. Wir mussten die Bösewichte bezwingen, um unser Geld zurückzuholen. Weil sie sich zusätzlich über die Wölfli ohne Namen lustig machten, hielten wir es für einen passenden Moment die Namenlosen zu taufen.

Nun da wir endlich das Geld hatten, konnten wir die Fabrik kaufen und so richtig feiern.

Blachen knüpfen für eine selbstgebaute Sauna

Kekse dekorieren
Kekse backen
Polnisches Felderreissen

Von einkaufsfrohen Altreichen, kuriosen Unglücken und bestialischem Gestank! Das Auffahrtslager der Wolfstufe

Über Auffahrt verschlägt es die Wolfstufe ins malerische Köniz bei Bern. Auf Einladung wollen wir mit der Züritusse (Frau Eleonor Oggenfuss-Spörri) im Zuperzenter ihr Vermögen verprassen, bevor die Steuereintreiber der Stadt Zürich sie in ihrem Palast an der Goldküste erreichen. Kaum treten wir jedoch durch die Drehtüre und riechen die endorphin- und zuckerversetzte Luft des Einkaufszentrums, entfacht sich eine grosse Tragödie vor unseren Augen. Für den Edelkäseverkäufer Zarello Mozza bricht eine Welt zusammen. Sein Spezial-Stinkkäse, welchen er sich speziell für Bert Caments Stinkkäsewettbewerb in Gruyère gezüchtet hat, ist verschwunden. Unverzüglich schlüpfen wir in die Rolle der Superdetektive und begeben uns auf Spurensuche. Durch Befragungen aller Ladenbesitzerinnen und Ladenbesitzer erfahren wir, dass durch die bestialischen gustatorischen Sinneserfahrungen welche der Käse auslöste jeder in Frage kommt, welcher sich regelmässig im Einkaufszentrum aufhielt. Durch Kombinationsarbeit à la Cluedo gelingt es uns jedoch die Täter zu ermitteln. Die überführten Missetäter sind geständig und erklären uns ihr Missgeschick. Der Bergpuur wurde von einem unglaublichen Heimweh gequält. Er dachte, dass ihm ein Stück Heimat in Form eines frischen Raclettes Linderung bringen würde. Aus diesem Grund bat er Fauchi, ihm den Käse mit seinem Feurigen Atem zu schmelzen. Während des Schmelzvorgangs geschah das Unglück. Überwältigt vom Gestank des Käses erleidet Fauchi einen Hustenanfall, worauf er den Käse versehentlich verbrennt. Den Beiden blieb nichts anderes übrig, als den ruinierten Käse verschwinden zu lassen. Zum Glück kann ihnen Zarello verzeihen. Er ist sich sicher den nächstjährigen Wettbewerb zu gewinnen und lädt uns als Dank auf eine Käseverkostung in seinem Laden ein. Schlussendlich reicht unsere Zeit sogar noch für eine high-speed Shoppingtour mit der Züritusse.

HeLa 2020

Die Wölfli wurden von Captain Carusa gerufen, denn die hatte fast ihre ganze Crew gegen einen Güggel namens Ferdinand eingetauscht. Jedoch kann ein Captain ohne Besatzung nicht segeln! Wir mussten beweisen, dass wir als neue Piratencrew etwas taugen. Durch mehrere Prüfungen konnten wir zeigen, dass wir allemal so viel können wie die letzte Besatzung und wir wurden auf dem Schiff aufgenommen. Nun fuhren wir auf der Suche nach einem riesengrossen Schatz von Insel zu Insel und traffen auf viele interessante Persönlichkeiten. Einmal stiessen wir zum Beispiel auf Geister und mussten zuerst einmal herausfinden, ob sie uns verfluchen wollten oder froh um unsere Gesellschaft waren. Auf einer anderen Insel mussten wir unsere zwei faulen Piraten aus den Fängen der schönen Chinesin Yuma befreien. Ausserdem wurde einfach so unser Güggel Ferdinand entführt! In einer Nacht- und Nebelaktion gaben wir vor, einen Teil unserer Crew einzutauschen, sodass die Bewohner der Insel uns den Güggel aushändigten. Wir befreiten die Entführten jedoch mutig wieder und konnten alle zusammen auf das Schiff zurückkehren. Unseren tapferen Entführten bekamen natürlich alle einen Pfadinamen. Am Ende des Lagers entdeckten wir den grossen Schatz, feierten eine laute mexikanishe Party und fanden sogar zufällig die verlorene Crew von Captain Carusa. Sie wollte nun wieder ihre alte Besatzung aufnehmen, denn die waren dank eines weisen und uralten Piratenkäptn’s zu ehrbaren und starken Piraten geworden. Das hiess aber auch, dass wir das Schiff leider verlassen mussten. Als Abschiedsgeschenk bemalten wir für Captain Carusa eine Flagge, damit sie unsere Crew nie vergessen würde.

HeLa 2019 – Verschlumpft nochmal!

Die Schlümpfe aus Schlumpfhausen hatten ein grosses Problem: Plötzlich färbte sich ihre leuchtend blaue Haut immer gräulicher. Zudem wiesen alle erkrankten Schlümpfe ein eigenartig böses Verhalten auf. Wer hätte den Schlümpfen da besser helfen können als die mutigen, schlauen und abenteuerlustigen Wölfe der Pfadi Adler Aarau?

So reisten am 28.September 38 Wölfli nach Schlumpfhausen und machten Bekanntschaft mit Torti, Traumi, Beauty, Fragi, Hefti, Schlaubi, Timberly, Muffi, Clumsy, Farmi, Fauli, Muffi, Mama Schlumpf und natürlich mit Schlumpfine. Um sich an das Schlumpfleben zu gewöhnen blieb den Wölfen aber kaum Zeit, denn das Schlumpfbeerenlager wurde geplündert und es stellte sich die dringende Frage: Wer ist das wohl gewesen?!

Trotz grosser Mühe und beeindruckendem detektivischem Können konnte die Frage nicht zufriedenstellend geklärt werden und immer mehr Schlümpfe verloren ihre Farbe. Es blieb nur eine Lösung: den alten weisen Schlumpf aufsuchen und ihn um Rat fragen.

Als die Wölfe von dem abgelegenen Wohnort des weisen Schlumpfs zurückkamen, war das Schlumpfbeerenlager wieder aufgefüllt worden, doch die Schlumpf-Krankheit wütete weiter in Schlumpfhausen. Deshalb machte man sich am folgenden Tag daran den Rat des weisen Schlumpfs zu befolgen: ein heilendes Bad nehmen. Das Baden machte grossen Spass und für einen kurzen Moment konnten die Schlümpfe ihre Sorgen vergessen und sich mit den Wölfli im Wasser und vor allem auf der Wasserrutsche austoben. Doch die Sorglosigkeit war nicht von langer Dauer. Leider hatte das Heilbad nichts genützt und die grauen Flecken der Schlümpfe nur verschlimmert!

Das ganze Schlumpfdorf war höchst besorgt und es wurden alle möglichen Mittel ausprobiert, um die Krankheit zu stoppen. Schliesslich probierten alle zusammen die Zeit zurück zu drehen und alles rückwärts zu machen. Am Morgen gab es Schlaflieder und am Abend einen Wellnessmorgen. Man scheute keine Mühe und kehrte Kleidung, Tischlieder, Spiele, … doch es war wie verschlumpft und rein gar nichts schien zu helfen.

Dann geschah etwas unerwartetes. Durch das Abfangen von geheimen Nachrichten kam ans Licht, dass uns der weise alte Schlumpf an der Nase herumgeführt hatte. In Wirklichkeit war dieser nämlich der böse Gargamel, welcher das Dorf vergiftet hatte, um den Schlümpfen ihre nervende Fröhlichkeit und ihre schöne blaue Farbe zu stehlen.

Währenddem der Blaumond über den gruseligen Schlumpfwald schien, bewiesen die Wölfli ein weiteres Mal ihren riesigen Mut. Sie brachten Gargamel durch einen listigen Plan dazu seine ganzen bösen Machenschaften auszuplaudern und sich selbst zu verraten. Ungeschickterweise konnte er dann doch noch in die Dunkelheit der Nacht entfliehen.

Als die Sonne wieder über Schlumpfhausen schien, konnte Gargamel endlich besiegt und in einen blauen, fröhlichen Schlumpf verwandelt werden. Auch ein Heiltrank gegen die Schlumpfkrankheit wurde gebraut – gerade noch rechtzeitig!

Die Schlümpfe waren überglücklich und doch lag eine gewisse Schwermut über Schlumpfhausen, als es am nächsten Morgen an der Zeit war, sich voneinander zu verabschieden. Torti verteilte letzte High-Fifes und Umarmungen, bevor die Wölfli durch das grosse Schlumpfentor zurück in die Menschenwelt schritten.

Bestimmt werden dieses grosse Abenteuer und die unzähligen spassigen Momente den Wölfli sowie den Schlümpfen noch lange in Erinnerung bleiben – und wer weiss, vielleicht kreuzen sich die Wege irgendwann ein zweites Mal…

Gruppenbild
Die Meute Tavi gewinnt den Meutenwettbewerb
Es gab schlumpfig blaues Essen

Abteilungspfila

Über Pfingsten reiste die ganze Abteilung gemeinsam ins Pfingstlager. Die Pfadis hatten sich bereits am Freitag einer Truppe Geisterjäger angeschlossen und machten sich auf dem Weg in den Wilden Westen. Gleichzeitig ist auch die Piostufe als Banditen gestartet, ihnen wurde ihr Goldschatz gestohlen, den sie zurückholen wollten. Auf verschiedenen Routen fanden sowohl Geisterjäger als auch Banditen am Samstag den Weg in die verlassene Wild West Stadt Upside DTown. Dort trafen Sie auf eine Gruppe Indianer, den Bibern. Die Biber nahmen dieses Jahr das allererste Mal an einem Lager teil, da es in ihrem Pfadialltag sonst keine Lager gibt. Auch dabei war die Wolfsstufe als eine grosse Gruppe Häftlinge, deren Gefängnis abgebrannt ist und die in der Geisterstadt ihr Notquartier fanden. Die vielen unterschiedlichen Gruppen brachten lautstark das Leben zurück in die verlassene Geisterstadt, die wir im Pfadizentrum Uster fanden. Insgesamt waren 130 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für dieses spezielle Pfingstlager versammelt und zusammen erlebten wir tolle, stufenübergreifende Abenteuer.

Darüber freuten wir uns besonders, denn die LeiterInnen begannen schon früh mit der Planung. Eine erste Herausforderung war, ein geeignetes und genug grosses Pfadiheim zu finden. Danach ging es ans Planen der einzelnen Programmpunkte, dazu gehören die thematische Einkleidung, Abwechslungsreichtum, Ausgewogenheit von Sport, Basteln und Fähigkeiten, die die Teilnehmer lernen sollen. In diesem Lager kam zusätzlich die Überlegung, was für Aktivitäten sich für 130 Personen überhaupt eignen, wie viele es davon geben soll und was 7 bis 16-Jährigen allen zusammen Spass macht. Diese Herausforderungen meisterten die LeiterInnen der Pfadiabteilung Adler Aarau hervorragend und wir erlebten ein tolles Abteilungslager zum 100. Geburtstag unserer Abteilung. Dank eines grosszügigen finanziellen Zustupfs des kantonalen Swisslotto Fonds konnten wir das Lager im Pfadizentrum Uster durchführen und das Programm mit besonderen Höhepunkten ausstatten.

Ein Höhepunkt des Lagers war der «bunte Abend» am Sonntag, als alle zusammen ein Fest zur Wiederbelebung der Geisterstadt feierten. Ein buntes Durcheinander von Indianern, Geisterjäger und Banditen (die Biber gingen bereits am Sonntagnachmittag wieder nach Hause) tummelte sich im Kasino, wo sie mit verschiedenen Spielen Wild West Geld verdienen konnten. Mit dem erspielten Geld konnte an der hauseigenen Bar Drinks aus verschiedenem Sirup und Fruchtsäften erworben werden oder der Abend konnte mit einem Crêpe oder Waffel beschlossen werden. An diesem Abend gingen alle mit sehr vollem Bauch, aber zufrieden ins Bett. Am nächsten Morgen kam dann der unangenehme und wenig beliebte Teil des Aufräumens und Putzens. Doch auch diese Aufgabe bewältigten wir mit vereinten Kräften und konnten uns zur Belohnung im Schwimmbad Uster nochmals richtig austoben. Nach diesen drei ereignisreichen und tollen Tagen fuhren wir alle glücklich, aber müde, zurück nach Aarau. Dieses spezielle Pfingstlager werden wir sicherlich noch lange in Erinnerung behalten.

Sola 2019

Mit unseren grossen, gepackten Rucksäcken machten wir uns auf den Weg zum 20er Jahre Festival «Know your Onions». Wir alle freuten uns riesig und waren gespannt, was uns erwarten würde. Anfangs war noch alles normal, doch als plötzlich eine Mafiabande auf unserem Festivalgelände auftauchte, wurde es erst richtig spannend. Nach langem Überlegen traten wir der Mafiagang bei. Auf unserer dreitägigen Unternehmung mit einigem Regen, aber dennoch vielen schönen Erinnerungen, führten wir unseren ersten Schmuggel durch. Jedoch wussten wir gar nicht was wir schmuggelten, da es uns der Mafiaboss Capone nicht sagen wollte. Um uns vor anderen bösen Mafiagangs zu schützen, bauten wir im Wald, neben unserem Lagerplatz, ein neues Quartier mit Hüttchen und Lehmöfen auf. Trotz der lästigen Ameisen hat uns dies sehr Spass gemacht. Nun waren wir perfekt für die kriminelle Mafiawelt vorbereitet. Doch als wir herausfanden, dass wir Organe schmuggelten, waren wir sehr geschockt und wollten aus der Gang austreten. Leider gefiel dies dem Mafiaboss überhaupt nicht und er wollte uns nicht gehen lassen. In der gruseligen Nachtaktivität gelang es uns jedoch den gemeinen Mafiaboss und seine Gang zu überlisten. Nun waren sie endgültig vertrieben. Doch leider war immer noch die Polizei hinter uns her, welche uns schlussendlich einfing und uns zu lebenslänglicher Haft verurteilte. Wir versuchten unsere Strafe zu mildern, was uns auch gelang. Nämlich mit einem Sozialen Projekt. Und so kam es 1919 zur Gründung der Pfadi Adler Aarau.

AZB Fragola

Pfila Küngstein

Alibi (Leitpfadi) Das diesjährige Pfila war etwas anders als die letzten Male: 1. gab es keine Zelte (für Teilnehmer jedenfalls), 2. gab es einen Hotpot und 3. jede Menge Feuerwerk. Als wir am Freitag am Bahnhof starteten wusste das aber natürlich noch keiner von uns. In Pfäffikon angekommen ging es schliesslich auch schon nach einer nicht allzu langen Einkaufspause los. Nach einer Weile Fussmarsch kamen wir dann an unserem Zwischenziel an, wo wir auch schon nach kurzem Suchen einen Unterstand für die Nacht fanden. Am Samstag liefen wir dann mehr oder weniger ausgeschlafen los, um bei der ersten Gelegenheit im Volg für ein kurzes Frühstück eine Pause einzulegen. Nach einer gewissen Zeit kamen wir dann auch schon fast am Zielort an, den wir aber leider um eine Abzweigung verpassten, durch was wir eine leichte Verspätung von einer guten Stunde einbüssen mussten. Als der Lagerort dann endlich in Sicht war, mussten wir nur noch über eine Kuhweide laufen. Wenige Zaun-Überquerungen später waren wir schon fast da. Unten am Lagerort angekommen packte jeder fleissig eine Blache oder was sonst noch an Material hochzutragen war. Oben angekommen konnten wir dann endlich ein feines Zmittag geniessen. Nach einer weiteren Stunde kam auch das Fähnli Alligator an und schon konnte das Training unter den Jedi-Meistern beginnen. Die Begeisterung war nicht schlecht als wir unseren Schlafplatz erblickten, welcher sich mitten in einer Höhle befand. Der Tag ging vorbei, als wir Leitpfadis dann nach der Nachtruhe noch in den vom Feuer geheizten Hotpot durften und den Abend ausklingen liessen. Am Sonntag ging es dann mit dem Flotteurlauf weiter, als wir von der schrecklichen Nachricht erfuhren, dass wir einen Sith in unseren eigenen Reihen hatten. Der Verräter entpuppte sich als Meister Plo Koon, welcher darauf sofort die Flucht ergriff. Nach einem spannenden Abend gingen schliesslich alle zu Bett. Doch viel Schlaf bekamen wir nicht, da die Sith unsere Jedi-Schule ausfindig gemacht hatten und wir schnell flüchten mussten, bevor das Imperium eintraf, zum Glück bekamen wir Unterstützung von der Rebellenflotte, welche sich eine epische Schlacht am Himmel lieferten (Feuerwerk). Die Rebellenflotte hatte leider keine Chance gegen das Imperium, doch wir Jedi blieben tapfer und besiegten die Sith, welche sofort flüchteten. Als sich die Lage beruhigt hatte und wir zu unseren Schlafsäcken zurückkehren wollten, wurden plötzlich zwei von unseren Jedi entführt! Wir hatten jedoch keine Chance und mussten auf den nächsten Tag warten um sie zurück zu holen. Am Montag fanden wir dann auch unsere Jedi, die aber nun von der dunklen Seite besessen waren. Zum Glück konnten wir sie aber wieder auf den Weg der hellen Seite der Macht bringen. Nachdem wir alles Aufgeräumt hatten ging es mit einem SpiSpo weiter, als wir auch schon kurze Zeit später aufbrachen um uns auf den Heimweg zu machen. Eine mehr oder weniger kurze Zugfahrt später waren wir dann auch schon in Aarau angekommen, wo wir nur noch auf unser Gepäck warten mussten. Einen Augenblick später war unser Lager auch schon wieder vorbei, und alle gingen müde aber hoffentlich mit guter Laune nach Hause. Allzeit bereit, Alibi Merlin (Leitpfadi) Es begann alles an einem düsteren Abend an unserem geheimen Treffpunkt. Mit einigen kleinen Infos ging unsere mysteriöse Reise zum Planeten Endor los, um zu unserer geheimen Jedischule hoch auf dem Berg zu kommen. Nach einer anstrengenden Wanderung sind wir endlich am ersten Checkpoint angekommen, obwohl es auf dem Weg viel Verwirrung gab. Bei Beginn des zweiten Tages war dasselbe Problem vorhanden wie am vorherigen, wir wussten nicht wo es lang ging… Als wir endlich das Ziel vor Augen hatten, haben wir unsere übriggebliebene Kraft noch einmal eingesetzt und sind so schnell es ging den Berg hinauf zu unserer Jedischule gerannt und haben zur freundlichen Begrüssung gleich eine Standpauke erhalten, denn wir waren zu spät! Kleinlaut sind wir dann zu unserem Schlafplatz geschlurft, doch zu unserem Erstaunen waren keine Zelte, nur eine grosse Höhle mit Abdeckung für unsere Schlafmatten. Es war eine riesen Überraschung für uns alle. Doch wir konnten uns nicht lange freuen, denn wir mussten trainieren, da die Sith schon auf der Suche nach uns waren um auch die letzten Jedi auszuschalten. Zum Glück konnte jeder gut mit einem Lichtschwert umgehen sonst wäre es vielleicht noch zu Toten gekommen. Die erste Nacht war ruhig und es gab keine Probleme, doch am Tag darauf entdeckten wir einen Verräter unter uns, es war ein Jedimeister. Wir wussten, wir konnten niemandem mehr trauen… Nach diesem langen Tag brach die zweite Nacht in der Jedischule ein. Sie begann wie jede andere, doch nach einigen Minuten wurden wir angegriffen. Zu unserem Glück waren unsere Meister in der Nähe um uns zu verteidigen. Wir hatten jedoch keine Wahl und mussten beim Kämpfen helfen, was uns auch gelang, doch unsere Meister sind entführt worden. Wir sollten sie befreien was uns leider nicht gelang, doch unsere Meister waren stark und haben sich befreit und die Sith erfolgreich besiegt. Dank unserer Unachtsamkeit sind jedoch zwei unserer Schüler gefangen genommen worden und wir wussten bis am nächsten Vormittag nicht was mit ihnen geschehen ist. Schlussendlich sind wir dann, wieder vollständig, nach Hause gekommen. AZB, Merlin Pepeo (Pfadi) Intergalaktisches Pfila Eusi Jediusbildig het am Fritig vor Pfingste bem Intergalaktische Ruumhafe ahgfange. Det hämmer eusi Chartene vo eusne mächtige Jediritter becho, damet mer au de Weg zor gheime Jedischuel finde. Zersch semmer also met em Zog nach Züri und vo det us witer e ergend es Kaff em Zörcheroberland. Det acho hämmer natürlech Usschau ghalte nach Ässe ond send en nächst Lade gange. Verstärckt händ sech d Fändli trennt und mer händ eus langsam uf e Wäg gmacht. Innerhalb vonere Stond semmer ih eusem Übernachtigsort ahcho.Nacheme Zitli sueche hämmer de be enere nätte ältere Frau chöne öbernachte. Komischerwis hämmer nur Ravioli gha, wo met Wasser hättet gchocht wärde müesse, aber Schoggi het eus au glängt. Am nächste Tag hämmer eus uf e wiit Wäg zode Jedischuel gmacht ond send fasch ohni Zwöschefäll det acho. Denn hämmer wie emmer e dem Lager fo de Chochi es mega Ässe ufteschet becho ond händ zäme de Lagerplatz ahgluegt. Zo eusem Erstuune hämmer enere Hööli chönne schlofe, ide gheime Jedischuel semmer de usbeldet worde damet mer Jediritter wärde händ chönne. Mer händ det fredlech gläbt bes mer usegfonde händ, das es en Verröter onder eus git. Mer händ denn relativ schnell usegfonde, dases de Plo Koon gsi esch! Aber leider esch er eus entcho. Nichts ahnend semmer de go schlofe e de Schlofgemächer vode Jedischuel. Zmetzt e de Nacht semmer de aber ufgweckt worde, well die donkel Site eusi Schuel ahgreffe het. 2 fo eusne Lüt send ih dere Nacht entfüert worde, aber all eusi Jedimeister hämmer weder chönne lebändig zrogggwönne ond de Verröter Plo Koon hämmer gfange gno. Mer send de weder go schlofe ond händ am nächste Tag met Helf vom Plo Koon die 2 Gfangnige chönne uffende. Mer motivierte Jediriitter händ euses Lager abbout ond send e di gross Galaxie entsandt worde. AZB, Pepeo Rega (Pfadi) Wir haben am Freitag dem 18. Mai um 18:00 den Raumhafen Coruscant mit dem Zuge Richtung Zürich verlassen. Danach sind wir im sogenannten Zürich HB umgestiegen und von dort nach Pfäffikon weitergereist. Durch einen unglücklichen Meteoriteinschlag auf unserer Landkarte wurde zufällig unser Zielort ausgelöscht, worauf wir uns vor Kempten entschieden, einen Schlafplatz zu suchen. Nach dem wir bei sehr netten Leuten in einem Gartenunterstand übernachten konnten, ging es am nächsten Morgen nach einem Tee für die einen und einen Kaffee für die anderen weiter. Als wir am Mittag mit einem kleinen Umweg in der Jedischule ankamen, und zum ersten Mal etwas Anständiges zum Essen bekamen, gab es eine kleine Führung durch die Schule und auch die Schlafplätze wurden besichtigt. Wie wir später herausfanden, waren die coolen Höhlen nicht optimal um Feuer zu machen, das Lagerfeuer am Abend füllte die gesamte Höhle mit Rauch, welcher sich dann aber langsam wieder verzog. Am nächsten Tag begann dann die Ausbildung zum Jedi und wir stellten fest, dass es einen Verräter unter uns gibt. Nach dem wir diesen enttarnten und in die Flucht schlugen, wanderten wir zur Quelle der Macht und danach ins Dinosauriermuseum. Nach einem super Znacht ging es dann ins Bett. Doch in mitten unseres verdienten Schlafes wurde die Jedischule von den Siths angegriffen. Wir mussten sie endgültig vertreiben und unsere Meister befreien, welche in Gefangenschaft der dunklen Seite waren. Danach konnten wir endlich schlafen gehen. Am Montag galt es nun die Jedischule abzubauen, da es nur eine Frage der Zeit war bis die Siths erneut angreifen würden. AZB, Rega

Ufla Wolfsstufe

Nachdem wir eine Postkarte von Vivo bekommen haben, der gerade Ferien in Narnia gemacht hat, beschlossen die Meuten Ikki, Toomai und Tavi ihm nachzureisen und auch wie er tolle Abenteuer zu erleben. Wir reisten an Auffahrt nach Balsthal, wo sich unseres Wissens gerade der Schrank nach Nar-nia aufhielt. Wir fanden ihn tatsächlich, und als eine Fanfare ertönte, nutzten wir die Gelegenheit und traten, einer nach dem anderen, durch den Schrank. Sogleich wurden wir von den 4 Königinnen und Königen begrüsst. Sie teilten uns in Gruppen auf und zeigten uns ihr Schloss und den Garten. Auch lernten wir am Nachmittag viele andere Narnianer kennen, die am Königlichen Hofe leben. Wir mach-ten richtig Ferien, man konnte Kassetten hören, eine Schönheitskur machen oder im Schlosshof Schwerter schmieden, einfach alles, was man uns im Reisebüro versprochen hat. Abends holte uns aber die Realität ein, und wir wurden Zeugen eines fürchterlichen Streits zwischen den Königlichen Hoheiten. Mitten in der Diskussion Tauchte Aslan, der Löwe auf und löste den Streit. Anschliessend unterschrieben wir alle einen Pakt, der zukünftige Streitereien in Narnia verhindern sollte. Später am Abend belauschten wir ein Gespräch zwischen zwei uns nicht friedlich gesinnten Gestalten. Sie wollten das Schloss ausrauben! Wir zogen uns zum Schloss zurück und waren bereit, unsere Gastgeber zu ver-teidigen. Aslan legte sofort einen Zauber über das Schloss, und so konnten die Diebe nicht eindringen. Am nächsten Tag passierte auch viel: Wir fanden eine Spur und folgten ihr bis zur grossen, alten Ruine. Dort fanden wir einen verschreckten Hofnarren, der den Drachen besiegen wollte, welcher schon lan-ge auf dem höchsten Turm der Ruine lebte. In einem Geländegame sammelten wir genug Vertrauens-punkte, mit denen wir den Drachen in eine Prinzessin verwandeln konnten. Nach dem Königlichen Abendessen konnte herausgefunden werden, was man für ein Narnianer ist. Ist man eher ein Zentaur, ein Faun oder eine Nymphe? Beim letzten Spiel des Tages, einem Verstecken im Dunkeln, brach die Dunkelheit über Narnia. Zuerst verschluckte sie unerbittlich die Sonne, das Tageslicht und bei Nachtanbruch holte sie sich über ein Dutzend, etwa ein Drittel unserer Narnianerkindern. Die Schnee-königin veranlasste diese Entführung, um ihr Amulett zurückzufordern, ansonsten will sie die Kinder für Tausend Jahre in Eis Verwandeln. In drei Gruppen näherten wir uns ihrem Versteck. Auf dem Weg wurde uns von einigen Narnianern geholfen, andere wiederum wollten uns vom Weg abbringen. Zum Schluss fanden wir trotzdem das Schloss der Schneekönigin. Wir bedrohten die Schneekönigin mit Fackeln und sprachen einen Zauberspruch, was half, sie zu vertreiben. Wir befreiten die entführten Kinder und tauften sie feierlich auf einen neuen Namen. Danach liefen wir zurück zum Schloss und gingen Schlafen. Am nächsten Morgen räumten und putzten wir das Schloss und begaben uns wieder auf den Heimweg in die „Normale“ Welt. Mis Bescht, Pögg